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Verhängnisvolle Zusatzdiagnose
Herr Wenger, 35-jährig, wird wegen einer Autoimmunkrankheit mit gehäuften Infektionen, Gliederschmerzen und einem Gewichtsverlust von 12 kg innert 6 Monaten im Regionalspital hospitalisiert. Trotz fachärztlicher Untersuchungen kann die Diagnose noch nicht sicher gestellt werden. Unter symptomatischer Therapie geht es ihm jedoch rasch besser, so dass er bereits am fünften Tag wieder entlassen werden kann. Der geltende DRG-Tarif erlaubt in diesem Falle, vor allem auch wegen der ungesicherten Diagnose, nur ein tiefes „Kostengewicht“ , also eine geringe Entschädigung. Besser sieht es für das Spital aus, wenn noch Zusatzdiagnosen dazukommen. Tatsächlich hat der Patient in seiner Vorgeschichte noch eine „schwere Depression“ erwähnt, die demnach in die Diagnosenliste aufgenommen wird. Diese zusätzliche Diagnose führt jetzt über die Codierung zu einer Erhöhung der „Fallschwere“. Ein halbes Jahr später geht es Herrn Wenger wieder schlecht, sein Hausarzt weist ihn diesmal direkt ins Universitätsspital ein. Die behandelnden Ärzte beschaffen sich pflichtgemäss alle Unterlagen, der Oberarzt stösst auf die Diagnose „schwere Depression“, was ihn dazu veranlasst, die Krankheit von Herrn Wenger als „psychogen“ abzustempeln und ihm den umgehenden Austritt nahezulegen. Herr Wenger hofft, über die Ombudsstelle des Universitätsspitals oder allenfalls eine Patientenstelle zu seinem Recht zu kommen. Mehr solche Beispiele finden Sie hier... Für weitere Texte und Informationen zu DRG-Kritik klicken Sie hier |
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DRG-Kritik 2 28. April 2010 19.00 Uhr Ein Diskussions- und Planungsabend für aktiv Engagierte Hotel Wallhalla (hinter dem HB – Zürich) GGetränke vorhanden, aber keine Verpflegung Eingeladen sind aktiv Engagierte |
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Kellerraum oder Chefetage? Tagesseminare am 12. Juni und 11. September 2010 Wie positionieren sich Psycho-, Kunst- und andere Therapeutinnen und Therapeuten in der Klinik oder in der Praxis? Leitung: Annina Hess-Cabalzar und Stefan Uhlig |
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Wie sieht eine Medizin
der Zukunft aus? Ein Plädoyer für ein neues Denken. Erschienen im SWR-Magazin (Jan/Feb 2010) Von Annina Hess-Cabalzar und Dr. med. Christian Hess Der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Seele und Geist. Diese einfach klingende Einsicht hat weitreichende Folgen für die Medizin und die Debatte um das Gesundheitswesen. Sie fordert ovn allen Beteiligten - Ärzten, Patienten, Wissenschaftlern und Gesundheitsmangagern - ein neues Denken. Lesen Sie mehr hier... |
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DRG-Ausstieg Wie weiter? 23. Februar 2010 19.00 Uhr Ein Diskussions- und Planungsabend für aktiv Engagierte Hotel Wallhalla (hinter dem HB – Zürich) Getränke vorhanden, aber keine Verpflegung Eingeladen sind aktiv Engagierte (nicht öffentlich!) |
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Medizin und Mitgefühl Die heilsame Kraft empathischer Kommunikation 26.06.2009 09.00 - 17.15 Uhr Viele Menschen erleben die moderne Hochleistungsmedizin nicht als eine Welt, in der die «Menschlichkeit zu Hause» ist. Patientinnen und Patienten erleben und erleiden häufig einen Mangel an kommunikativer Zuwendung, an Mitgefühl, an menschlicher Solidarität. Sie fühlen sich in ihren seelischen Nöten und emotionalen Bedürfnissen nicht ernstgenommen. Ebenso leiden Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonen, Therapeutinnen und Therapeuten an einer Kommunikationsarmut im Gesundheitswesen, die sie immer häufiger zu Leidenden an ihrer Profession werden lässt. mehr darüber hier... Die Akademie ist an dieser Tagung mit zwei Vorträgen vertreten. |
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Podium 3. Juni um 19.30, Eintritt frei Hörsaal der AerzteGesellschaft des Kantons Zürich Freiestrasse 138, 8006 Zürich Diagnosis Related Groups Über dieses geplante neue Abrechnungssystem für Spitäler diskutieren: Dr. Urs Stoffel Präsident AGZ Christine Goll Nationalrätin Prof. Dr. Nikola Biller-Andorno Direktorin Institut für Biomedizinische Ethik Erika Ziltener Kantonsrätin und Präsidentin der Patientenstelle Prof. Dr. Paul Vogt Herzchirurg an der Klinik im Park, Zürich Dr. Christian Hess Chefarzt am Spital Affoltern, akademie affoltern Diskussionsleitung: Benjamin Tommer Redaktor Neue Zürcher Zeitung |
DRG müssen verhindert werden. Ihre
Unterschrift hilft dabei. Wir sammeln Unterschriften, um die
Umsetzung der bereits beschlossenen DRG zu kippen.
Mehr darüber finden Sie hier:
www.drg-moratorium.ch